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Erfahrungen mit justTrade

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justTrade Erfahrungen 2020 & Test: Handeln ab 0 Euro

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Seit 2019 ermöglicht der Broker justTRADE Erfahrungen mit dem kostenfreien Handel von Wertpapieren ab einem Ordervolumen von 500 Euro. Das Brokerage-Angebot der Sutor Bank wurde in Kooperation mit dem FinTech JT Technologies GmbH entwickelt, die Gründer können auf jahrelange Erfahrung bei der comdirect und der Onvista Bank zurückblicken. Handelbar sind, wie der justTrade Test zeigt, Aktien, aber auch ETF und Derivate, und zwar über eine intuitive, aufgeräumte App. Der justTrade Erfahrungsbericht beleuchtet das Handelsangebot, die Konditionen und weitere Stärken des neuen Brokers.

Inhaltsverzeichnis Anzeigen

Vorteile und Nachteile

  • Kostenfreies Wertpapierdepot und fast vollständig kostenfreie sonstige Leistungen
  • Kostenloser Handel ab einem Transaktionsvolumen von 500 Euro
  • Neben Aktien werden ETFs, Zertifikate und Optionsscheine angeboten
  • Krypto-Trading mit den wichtigsten Coins
  • Handel lediglich über Lang & Schwarz und Quotrix

Usability der Website: Übersichtliche erste justTrade Erfahrungen

justTrade gehört, wie sich rasch herausstellt, zu den Brokern, deren Geschäftsschwerpunkt das mobile Trading ist. Der Anbieter kommt einer Veränderung des Nutzerverhaltens entgegen, denn immer mehr Anleger greifen überwiegend oder ausschließlich über mobile Endgeräte auf ihr Depot oder Handelskonto zu. Die Website trägt dem Rechnung, sie ist responsiv gestaltet und lässt sich daher auf dem Smartphone ebenso gut anzeigen wie auf dem Computerbildschirm. Die Startseite enthält alle relevanten Informationen, Leser erfahren hier, welche Produkte der Broker anbietet und können auch das Preis-Leistungs-Verzeichnis direkt aufrufen.

Das Menü leitet den Besucher weiter zu Angaben über die Kooperationspartner, zu den Konditionen und Services, und des Weiteren zu den Punkten Krypto-Handel und Blog. Die Schaltfläche zur Kontoeröffnung bzw. zum Login findet sich ebenfalls in der Kopfzeile. Links zum Impressum und Datenschutz sind in der Fußzeile untergebracht.

Konten & Accounts: Unkomplizierte Depot-Eröffnung

Ein justTrade Test mit einem Demokonto ist bei diesem Broker nicht möglich, aber auch nicht notwendig, denn das Angebot umfasst den konventionellen Wertpapierhandel und verzichtet auf stärker risikobehaftete Instrumente wie CFDs. Wer angesichts der Konditionen ein Depot einrichten möchte, kann dies in wenigen Schritten über die Schaltfläche in der Kopfzeile tun.

Anleger müssen in dem Online-Formular von justTrade sehr ausführliche Angabe zur Person machen, einschließlich des Familienstands, möglicher Titel und des Geburtslandes. Auch Angaben zur finanziellen Situation werden erfragt, und eine Verifizierung anhand gültiger Ausweisdokumente und einer aktuellen Versorgerrechnung zum Nachweis des Wohnsitzes ist ebenfalls Bestandteil der Depoteröffnung. Liegen dem Broker alle Daten vor, werden diese geprüft und das Konto anschließend freigeschaltet. Nicht möglich ist ein Depotübertrag im Fall eines Anbieterwechsels – aus Kostengründen. Die Konditionen und sonstige Formulare, die ein Neukunde möglicherweise benötigt, sind im Servicebereich übersichtlich zusammengefasst.

Handelsplattformen: Schnörkellose justTrade Erfahrung mit der Software

Konzipiert ist das Angebot eher für den mobilen Handel, zu diesem Zweck steht eine Trading App für iOS und Android zum Download. Wer den Laptop oder PC nutzt, kann jedoch auch den Webtrader des Brokers aufrufen. Beide Versionen der Software präsentieren sich sehr aufgeräumt und intuitiv bedienbar, allerdings sind bestimmte Funktionen etwa für den CFD-Handel gar nicht notwendig.

Die Handelsplattform bzw. App ist unterteilt in die Bereiche Depot, Konto, Orderbuch und Order. Anleger erhalten Echtzeitkurse von LS Exchange und Quotrix, können also ihre Handelsentscheidungen auf der Grundlage aktueller Preise fällen. Die Chartanalyse mit komplexeren Tools gehört jedoch nicht zum Leistungsumfang der Software, auch eingehendere Informationen zu den ausgewählten Werten findet man nicht – hier müssen sich Anleger selbstständig und anderweitig informieren, vor allem wenn eine Analyse von in Frage kommenden Werten gewünscht ist.

Zahlungen: Überweisung auf das Verrechnungskonto

Das weitgehend kostenlose Angebot ist bei justTrade natürlich nur dank stark verschlankter Prozesse möglich. Wie bei ähnlichen Low-Cost Broker sind auch in diesem Fall Einzahlungen und Auszahlungen auf das Verrechnungskonto bei der Sutor Bank nur per Überweisung möglich. Das Verrechnungskonto wird zusammen mit dem Depot angelegt und die IBAN dem Neukunden übermittelt.

Der Broker akzeptiert Überweisungen lediglich von einem Konto, das auf den Namen des Depotinhabers geführt wird, Einzahlungen von und Auszahlungen an Dritte sind nicht möglich. Dies ist zur Bekämpfung von Geldwäsche inzwischen internationale üblich. Weitere Zahlungsmöglichkeiten fehlen, daher können Anleger weder mit der Kreditkarte noch über eins der beliebten eWallets zahlen. Da sich die angebotenen Produkte ohnehin eher an Anleger wenden als an Trader, sind schnelle Entscheidungen im Rahmen der eigenen Strategien aber wohl die Ausnahme.

Kundenservice: justTrade Bewertung des Supports

Auch beim Support müssen Kunden des Brokers für den kostenfreien Handel im Gegenzug einige Abstriche machen. justTrade beschränkt sich auch hier auf das Nötigste und verzichtet beispielsweise völlig auf einen Telefonsupport. Erste Informationen können Besucher der Website über den Service-Bereich in der FAQ einholen. Hier werden die geläufigsten Fragen beantwortet, nicht nur zum Angebot des Brokers, sondern auch zur Eröffnung des Depots, zum Ablauf bei den Orders und zu Fragen der Besteuerung.

Wer hier die Antwort auf seine Fragen nicht findet, erreicht den Support per E-Mail. Kunden können die E-Mail-Adresse [email protected] nutzen, Interessenten können sich an [email protected] Außerdem ist der Broker auf den größten sozialen Plattformen Facebook, Twitter und Instagram vertreten. Der telefonische Kontakt zur Sutor Bank lässt sich dem Impressum entnehmen.

Regulierung & Einlagensicherung: Kein justTrade Betrug dank BaFin Regulierung

Eine sichere Handelsumgebung und reibungslose justTrade Erfahrungen gewährleistet die Regulierung des Brokers und auch der Sutor Bank durch die deutsche BaFin. Die Aufsichtsbehörde ist für regelmäßige Audits des Brokers zuständig und sorgt unter anderem dafür, dass die von ihr überwachten Finanzdienstleister die europaweit geltenden MiFID-Richtlinien umsetzen.

Die Gelder der Kunden werden daher getrennt vom Kapital des Unternehmens auf separaten Konten bei der Sutor Bank verwahrt und fallen bei einer Insolvenz nicht an mögliche Gläubiger. Gedeckt sind die Einlagen durch den gesetzlichen Einlagenschutz des Bundesverbandes deutscher Banken e.V, und zwar bis zu einer Höhe von 100.000 Euro. Die Werte im Depot bleiben als Sondervermögen zu allen Zeiten im Besitz des Anlegers.

Die Website ist durch moderne Verschlüsselung gesichert, Zugang zum Kundenbereich erhalten Nutzer durch ihre Kundennummer und ein selbst gewähltes Passwort. Für einzelne Transaktionen kommt die Zwei-Faktor-Authentifizierung zum Einsatz, bei der ein Passcode per SMS für zusätzliche Sicherheit verschickt wird.

Zusatzangebote: Weder Musterdepot noch Schulungsangebote

Zu den justTrade Bewertungen gehört auch der Blick auf mögliche zusätzliche Leistungen. In vielen Fällen handelt es sich dabei um Aktionen für Neukunden, kostenfreie Demokonten oder gut strukturierte Schulungsmaterialien. Für zahlreiche Broker sind Zusatzangebote eine Möglichkeit, sich von der Masse abzuheben und die Kunden zu binden. Die justTrade Erfahrungen beinhalten derartiges allerdings nicht. Kein Wunder, denn das Motto des Unternehmens ist „Mehr geht nicht, weniger auch nicht!“

Wer für 0 Euro handeln will, muss daher ohne die gängigen Angebote anderer Anbieter auskommen. Videotutorials, Bildungsressourcen, persönliche Ansprechpartner gibt es nicht – dafür finden sich unter den handelbaren Werten allerdings auch keine Risikoprodukte, die aufwändige Vorbereitungen auf den Handel unerlässlich machen.

justTrade Krypto: Neues Angebot seit Oktober 2020

Das Kerngeschäft bei justTrade ist der Wertpapierhandel mit Aktien, Derivaten und ETF. Erst vor kurzem hat der Broker sein Handelsangebot erweitert und bietet seit 29. Oktober 2020 auch den Handel mit Kryptowährungen an – als erster Brokerage-Anbieter in Deutschland aus demselben Depot heraus.

Krypto Handelsangebot: Fünf Coins mit hoher Marktkapitalisierung

Zum Einstieg haben Anleger bei justTrade Zugang zum Handel mit fünf bekannten Kryptowährungen. Die Top5 unter den Coins, nämlich Bitcoin, der Hard Fork Bitcoin Cash, aber auch Ethereum, Litecoin und Ripple, bringen eine hohe Marktkapitalisierung und entsprechende Liquidität mit.

Krypto Handelskosten: Geringe Einstiegsschwellen

Der Krypto-Handel, in diesem Fall der physische Erwerb von Kryptowährungen, ist bei justTrade schon ab einem Transaktionsvolumen in Höhe von 50 Euro möglich, deutlich weniger als bei Aktien- oder sonstigen Orders. Das maximale Handelsvolumen je Order ist bei den Coins bei 25.000 Euro gedeckelt. Orderkosten oder auch Netzwerkgebühren fallen auch bei den Kryptowährungen nicht an. Dafür zahlen Kunden den Spread. Der Minimumspread fällt mit 0,3% anteilig für Maker und Taker allerdings sehr günstig aus.

Krypto Handelskonditionen: Sammelwallet bei der Bank

Wer bei justTrade Coins kauft und verkauft, handelt über die Sutor Bank, die Verwahrung der Krypto-Coins erfolgt über ein Sammelwallet bei der Münchner von der Heydt Bank. Die elektronische „Brieftasche“ verwaltet die Krypto-Einlagen der Kunden getrennt von den Krypto-Assets der Bank, entsprechend versichert ist das Wallet ebenfalls.

Die Verwahrung der Coins erfolgt ohne zusätzliche Kosten, Transfers von und zu einem persönlichen Wallet sind allerdings nicht möglich. Die Orderaufgabe erfolgt wie beim Wertpapierhandel über Quote-Request, die Aufnahme weiterer Krypto-Werte ist in Aussicht.

Produktzusammenfassung & Fazit

Der Handel mit Kryptowährungen über das Depot bei justTrade erlaubt zwar keine Transfers aus dem Sammelwallet zu einer eigenen elektronischen Geldbörse, kommt jedoch Anlegern entgegen, die vordringlich in Krypto-Coins als Wertanlage investieren wollen.

justTrade Aktiendepot: Tausende deutsche und internationale Aktien

Der justTrade Test zeigt, dass das Handelsangebot an Aktien bei diesem Broker groß ist, wenn auch nicht so groß wie bei den Marktführern im börslichen Wertpapierhandel. Das Angebot beinhaltet Aktien, ETF und Derivate.

Aktien Handelsangebot: Deutsche und internationale Werte handeln

Kunden von justTrade können über den Broker rund 7.300 deutsche und internationale Aktien handeln. Das Angebot ist gut strukturiert, in den meisten Fällen werden Anleger das Gewünschte finden, lediglich bei internationalen Nebenwerten kommen Anleger hier nicht zum Zug. Auch französische und italienische Aktien sind im Zuge der justTrade Erfahrungen nicht handelbar, ebensowenig die entsprechenden ADRs.

Die Ursache dafür ist die Tatsache, dass in beiden Ländern eine Finanztransaktionssteuer erhoben wird. Mit seinem Portfolio ist justTrade keine ernsthafte Konkurrenz für große Aktienbroker, das ist aber auch nicht beabsichtigt. Der Anbieter zielt auf das Segment der extrem kostenbewussten Anleger ab.

Aktien Handelskosten: Kostenlos ab 500 Euro

Die niedrigen Kosten bei justTrade sind sprichwörtlich. Die Depotführung und der Handel sind vollkommen kostenfrei, auch Inaktivitätsgebühren, Verwahrentgelt, Courtagen oder versteckte Kosten gibt es nicht, für Aktien und alle anderen Produkte gleichermaßen. Dafür gibt sich justTrade nicht mit Kleingeld ab und setzt Mindest- und Höchstvolumina für den Handel an. Für Kauforders beträgt das Mindestordervolumen 500 Euro, gedeckelt ist das Volumen pro Order bei 000 Euro.

Für gute justTrade Bewertungen sorgt die Tatsache, dass der Broker auch keine Gebühren für die Gutschrift von Dividenden, Ausschüttung oder Zinsen erhebt, nicht einmal für Werte in Fremdwährung. Die Umrechnung der ausgeschütteten Dividende in Euro erfolgt automatisch und kostenlos, Anleger müssen lediglich in Kauf nehmen, dass die Währungskurse der ausführenden Bank ungünstig ausfallen. Kosten in Form negativer Guthabenzinsen für das Kapital auf dem Verrechnungskonto fallen allerdings an, sie betragen 0,5% p.a.

Aktien Handelsplätze: justTrade Erfahrungen nur mit Quotrix und Lang & Schwarz

Der justTrade Test zeigt, dass Anleger bei dem Broker über die Lang & Schwarz Exchange der Börse Hamburg und die Quotrix, die elektronische Plattform der Düsseldorfer Börse, handeln. Daher ist der Handel zwischen 7.30 und 23.00 Uhr möglich. Günstige Kurse erhalten Nutzer jedoch hauptsächlich zwischen 9.00 und 17.30 Uhr, solange der Xetra-Handel stattfindet. Nach 17.30 Uhr steigen die Spreads deutlich. Die Kurse sind Echtzeitkurse der beiden Handelsplätze, Kauf- und Verkaufsorders werden im Wesentlichen als Quote-Request getätigt, mit möglichen Limits. Die Kursangebote, die dem Kunden vermittelt werden, haben eine Gültigkeit von sieben Sekunden.

Produktzusammenfassung & Fazit

Das Aktienangebot bei justTrade steht zwar hinter den größeren Aktienbrokern zurück, ist aber umfassend genug für die Mehrzahl der Anleger und wird durch eine gute Auswahl bei Derivaten und ETFs abgerundet. Hier kommen Anleger auf ihre Kosten, die sehr genau auf die Gebühren schauen.

justTrade Zertifikate und Optionscheine: Über eine halbe Million Derivate

Im Bereich der Zertifikate, Knock-Outs und Optionsscheine hat der No-Cost Broker justTrade wirklich viel anzubieten.

Zertifikate und Optionsscheine Handelsangebot: Große Auswahl

Über 500.000 Derivate können Anleger hier handeln, angeboten werden Turbo-Zertifikate, Open End Turbos, Faktor-Zertifikate und Mini-Futures, aber auch Optionsscheine, bei denen es sich um verbriefte Optionen handelt. Dank der kleinen Losgrößen sind Optionsscheine auch für Einsteiger und Kleinanleger gut handelbar. Faktor-Zertifikate ermöglichen dank des Hebels eine deutliche Steigerung der Rendite.

Zertifikate und Optionsscheine Handelskosten: Keine Orderkosten

Die Kunden des Brokers zahlen auch für den Handel mit Derivaten keinerlei Orderkosten an den Broker. Der Derivatehandel erfolgt außerbörslich direkt mit den Emittenten, für die Platzierung einer Order müssen Anleger lediglich die ISIN und Stückzahl nach Zusage des Kurses eingeben und auf Kaufen oder Verkaufen klicken. Teilausführungen fallen nicht an. Anleger zahlen mögliche Fremdspesen, die die Emittenten erheben.

Zertifikate und Optionsscheine Handelsplätze: Vier Partner im Direkthandel

Die Partner im außerbörslichen Direkthandel mit Zertifikaten und Optionsscheinden sind die Société Générale, Citi, UBS und Vontobel, und zwar für alle Produkte der Emittenten, die an der LS Exchange und an der Quotrix gelistet sind. Gehandelt wird zwischen 8.00 Uhr und 22.00 Uhr.

Produktzusammenfassung & Fazit

Das Handelsangebot der Derivate, die über vier renommierte Kooperationspartnern außerbörslich direkt gehandelt werden können, ist mit über einer halben Million Werten wirklich enorm. Auch hier ist der Handel, abgesehen von möglichen Fremdspesen, kostenfrei seitens des Brokers und kommt Tradern gelegen, die ohne allzu viel Anleitung genau kalkuliert ihre Orders platzieren können und wollen.

justTrade ETF: Börsennotierte Indexfonds, aber keine Sparpläne

Auch die börsengehandelten Indexfonds, die bei Anlegern immer beliebter werden, sind im Rahmen der justTrade Erfahrungen handelbar. Hier finden sich ETFs aller bekannten Emittenten – aber keine Sparpläne.

ETF Handelsangebot: 1.500 ETFs

Unter rund 1.500 ETFs können Anleger bei justTrade wählen, vertreten sind die bekanntesten Emittenten, darunter Amundi, DWS, iShares, Lyxor, Comstage, VanEck, Vanguard und UBS. ETFs bilden die Wertentwicklung des jeweiligen Basis-Index algorithmisch ab, werden also nicht aktiv gemanagt. Der Verzicht auf die Verwaltung durch menschliche Fondsmanager macht die börsengehandelten Indexfonds so günstig. Anleger greifen zu, und justTrade kommt dem Interesse an den Produkten mit der guten Auswahl entgegen.

Bespart werden können die ETFs allerdings hier nicht – wenig verwunderlich, wenn man das Mindestvolumen bedenkt, das der Broker für kostenfreie Orders voraussetzt. Sparraten zwischen 25 und 50 Euro kämen nicht daran heran und würden einen zusätzlichen Verwaltungsaufwand für den Anbieter verursachen.

ETF Handelskosten: Gratis-Handel auch hier

Auch bei der Investition in ETFs müssen Anleger keine Orderkosten an den Broker zahlen. Mögliche Kosten entstehen höchstens seitens der Emittenten. Hier stellt sich natürlich auch die Frage, wie justTrade den kostenlosen Wertpapierhandel ermöglicht. Tatsächlich machen Broker, die kostenfreien Handel oder extrem niedrige Gebühren anbieten, ihren Profit durch Vergütungen der Kooperationspartner und Handelsplätze. Diese agieren als Market Maker und stellen die Kurse, an denen sie den Broker mitverdienen lassen.

ETF Handelsplätze: Börsen- und Direkthandel

Die börsengehandelten Indexfonds sind über die elektronischen Handelssysteme von Lang & Schwarz und Quotrix handelbar. Doch auch der außerbörsliche Direkthandel mit den Partnern Citi, Société Générale, UBS und Vontobel ist möglich, jedenfalls für die ETFs der Partner, die an der Quotrix oder LS Exchange gelistet sind – ebenso wie bei den Zertifikaten und Optionsscheinen. Der Direkthandel ist zwischen 8.00 Uhr und 22.00 Uhr möglich, immer unter Berücksichtigung der besseren Kurse während der Xetra-Handelszeiten. An der Quotrix können Anleger zwischen 8:00 Uhr und 22:00 handeln, bei Lang & Schwarz von 7:30 Uhr bis 23:00 Uhr.

Produktzusammenfassung & Fazit

Das ETF-Angebot bei justTrade kann als zufriedenstellend bezeichnet werden, die bekanntesten Emittenten sind vertreten. Viele Anleger werden hier jedoch das Fehlen von Sparplan-Möglichkeiten bemängeln, denn gerade ETFs sind über die Einmal-Investition bei Kleinanlegern beliebt. Man würde sich wünschen, dass der Broker dies in sein Angebot aufnimmt, um die ohnehin gute justTrade Bewertung noch zu verbessern.

Fazit: Umfangreiches Handelsangebot fast gänzlich kostenfrei bei justTrade

Der justTrade Erfahrungsbericht kann mit einer fast durchweg guten Beurteilung des neuen Anbieters schließen. Dank der deutschen Regulierung ist justTrade seriös und überzeugt Anleger mit einem großen Handelsangebot, vor allem bei den Derivaten, Orderkosten von 0 Euro und seit neuestem auch dem Krypto-Handel.

Das alles ist möglich auf der Basis eines Mindestordervolumen von 500 Euro, eine Schwelle, die andere Anbieter nicht aufweisen. Zu den möglichen Kosten gehören Negativzinsen auf Kapital auf dem Verrechnungskonto.

Aufwändige Bildungsangebote, ein Demokonto und ähnliche Zusatzleistungen kann man angesichts der Kostenstruktur nicht erwarten. Dass der Kundensupport nur per E-Mail erreichbar ist, lässt sich aus den abgespeckten Geschäftsprozessen erklären, diese Einschränkungen müssen kostenbewusste Anleger in Kauf nehmen.

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